DIE QUERFLÖTEN

v.l.n.r Nadja Pfähler (Jugendleiterin), Valentina Resch, Verena Mayr, Katharina Wörner, Maren Greher
v.l.n.r Nadja Pfähler (Jugendleiterin), Valentina Resch, Verena Mayr, Katharina Wörner, Maren Greher

Wie seid ihr zum Musikverein gekommen bzw. darauf aufmerksam geworden?

  • Katharina: Auf den Musikverein bin ich aufmerksam geworden, weil meine große Schwester damals auch schon dort gespielt hat. Ich habe mir dann mal die Instrumente angesehen und ausprobiert. Eigentlich wollte ich schon immer Klarinette lernen, dann wurde es doch die Querflöte 🙂
  • Verena: Angefangen habe ich in der Musikschule mit dem Blockflötenunterricht und habe mich anschließend für den dortigen Querflötenunterricht entschieden. Dabei hat mir vor allem das gemeinsame Musizieren Spaß gemacht, deshalb wollte ich gerne in einem Orchester mit möglichst vielen unterschiedlichen Instrumenten mitspielen. So kam ich dann zum Musikverein.
  • Nadja: Ich nehme nebenher noch in der Musikschule Einzelunterricht, da ich aber gerne in einer Gruppe musizieren wollte, hat mich meine Lehrerin auf den Musikverein gebracht. Dann bin ich zum Instrumentenzirkel gegangen und konnte mich sofort mit dem damaligen Jugendleiter bekannt machen.
  • Maren: Noch während dem Kindergarten habe ich angefangen Blockflöte zu lernen. In der 3. Klasse verlor ich allmählich die Lust an der Blockflöte, wollte aber unbedingt ein anderes Instrument weiter lernen. Bei der Suche nach einem neuem Instrument meinte meine Mutter: ich habe noch eine Querflöte von früher im Schrank liegen. Ohne darüber nachzudenken sagte ich zu ihr: Du kannst sie mir rausholen und ich versuche es. Nachdem meine Mutter schon früher im Jugendalter das Instrument der Querflöte im Musikverein erlernt und auch dort im Jugendorchester mitgespielt hat, habe ich meinen Unterricht auch im Musikverein genommen und war von Anfang an gleich im Vororchester mit dabei. Der Vorteil am Musikverein war, dass man von vornherein gleich in einem Orchester eingebunden war, welches mir einen zusätzlichen Anreiz zum Üben gegeben hat. Ich spiele noch heute voller Stolz auf der Querflöte meiner Mutter.
  • Valentina: Durch meine Mutter, die ebenfalls im Musikverein mitspielt.

 

Was gefällt Euch besonders gut am MVN?

  • Katharina: Es macht Spaß im Musikverein mitzuspielen. Das gemeinsame wöchentliche Proben im Vereinsheim, sowie die Auftritte und Konzerte die wir spielen. Auch schön sind die Probewochenenden, bei denen man die Musiker immer besser kennenlernt und viel Zeit zusammen verbringt. Auch unser Wochenende letztes Jahr bei unserer Partnerkapelle Niedernsill war ein schönes Ereignis, an das wir mit Sicherheit alle gerne zurückdenken.
  • Verena: Am Musikverein gefällt mir nicht nur das gemeinsame Musizieren, sondern auch die gemeinsamen Ausflüge und das Beisammensein nach der Probe.
  • Nadja: Die Gemeinschaft zwischen Jung und Alt. Außerdem den Spaß, wenn wir z.B. auf Landestreffen oder Probewochenenden sind und unsere musikalische Entwicklung, die wir immer an unserem Weihnachtskonzert präsentieren können.
  • Maren: Man verbringt viel Zeit miteinander und wächst zusammen. Abgesehen von der aktuellen Zeit habe ich jeden Freitagabend mehrere Stunden damit verbracht, mein Hobby und die Musik auszuleben und gemeinschaftlich nach der Probe im Verein zusammenzusitzen. Man erlebt viel miteinander und kann zusammen Spaß haben, das finde ich toll. Ich finde es auch beeindruckend mit anzusehen, wie sich einzelne Musiker im Laufe der Zeit weiterentwickeln und ihr Instrument mit einem schönen Klang verzaubern können.
  • Valentina: Das gemeinsame Musizieren und Beisammensein.

 

Erzählt uns von Eurer schönsten Erfahrung auf der Bühne.

  • Katharina: Mein schönstes Erlebnis auf der Bühne war mein erstes Weihnachtskonzert mit dem Stammorchester. Das ist schon etwas Besonderes, wenn man nach dem Jugendorchester auch dort mitproben und spielen darf.
  • Verena: Für mich gibt es nicht die „eine“ schöne Erfahrung auf der Bühne. Ich denke jeder Auftritt ist auf seine Weise etwas Besonderes, ob es nun das Weihnachtskonzert, ein Auftritt auf der Bierwecketse oder ein Wertungsspiel ist. Wenn ein Auftritt gut verlief und wir das Publikum oder die Jury von unserem Können sowie von unserer Freude überzeugen konnten, ist es für mich eine schöne Erfahrung auf der Bühne.
  • Nadja: Ich finde alle Erfahrungen auf der Bühne schön, wenn wir die Zuschauer mit unseren Auftritten begeistern können.
  • Maren: Die schönsten Erfahrungen auf der Bühne sind für mich, wenn man nach einer intensiven Zeit des Probens schwierige Stücke auf die Beine stellen kann, beim Auftritt alles gut funktioniert und man selbst zufrieden ist und dann den Applaus des Publikums genießen kann.
  • Valentina: Meine schönste Erfahrung auf der Bühne war das erste Weihnachtskonzert, bei welchem ich mitspielen durfte.

 

Was sind Eure Lieblingsstücke beim Musizieren? Welche Musikrichtung mögt ihr am liebsten?

  • Katharina: Sehr gerne spiele ich Medleys und Rock/Pop.
  • Verena: Im Musikverein spielen wir Lieder der verschiedensten Musikstile: von modernen Liedern bis hin zu Märschen und Polkas. Anfangs konnte ich nur sehr wenig Gefallen an Märschen und Polkas finden. Doch mittlerweile spiele ich sie gerne und ich denke, sie gehören genauso wie die Moderne Musik fest in unser Programm und dürfen dort auch nicht fehlen. Doch am allerliebsten spiele ich moderne Lieder und Musicalstücke, die den Zuschauern oftmals auch bekannt sind und eine gute Stimmung aufkommen lassen.
  • Nadja: Ich finde die Unterhaltungsstücke bzw. die moderneren Stücke am besten, da diese mir beim Spielen und Proben mehr Spaß machen. Aber natürlichen dürfen auch ein paar Märsche und Polkas in unserem Musikverein nicht fehlen.
  • Maren: Am liebsten spiele ich moderne Stücke oder Filmmusik. Sehr gut gefallen hat mir zum Beispiel bei unserem letzten Weihnachtskonzert ein Medley aus dem Film “The Greatest Showmen”.
  • Valentina: Ein Lieblingsstück habe ich nicht, jedoch mache ich gerne Musik in die konzertante und sinfonische Richtung.

 

Bericht

Die Geschichte der Querflöte geht weit in die Vergangenheit zurück. Es ist nicht mit Sicherheit zu sagen, wann und wo die erste Querflöte entstanden ist. Doch Bilder aus früherem Zeitalter deuten darauf hin, dass die ersten Vorläufer vor über 2.000 Jahren in Asien gespielt wurden. Damals wurden die Flöten zuerst aus Tierknochen angefertigt, später aus Elfenbein und schließlich aus Holz. Heutzutage findet man als Material meistens Metall, aber durch den früheren Einfluss zählt die Querflöte nicht zu den Blech-, sondern zu den Holzblasinstrumenten. Außerdem wird bei Blechblasinstrumenten der Ton durch die Schwingung der Lippen des Spielers erzeugt. Bei der Querflöte bläst man über eine Kante; und so entsteht ein Ton.

Die „normale“ Querflöte – oder das „Silberstäbchen“, wie unser Dirigent Peter oftmals sagt, zählt zu den Sopraninstrumenten. Ein weiteres Instrument aus der Familie der Flöten ist das Piccolo. Maren spielt beide Instrumente und kann sich noch sehr gut an den Applaus nach ihrem Solostück erinnern, „welches ich im Wechsel auf der Querflöte und Piccoloflöte gespielt habe.“ Solche besonderen Momente bleiben einfach in Erinnerung.